Tuttlinger Krähe 2016

Thomas Schreckenberger – Pressestimmen

Thomas Schreckenberger


SPAGAT ZWISCHEN WITZ UND ZYNISMUS

Bissig, temperamentvoll und mit scharfer Kritik präsentiere der Kabarettist Thomas Schreckenberger sein neues Programm

Die Zuschauer bekamen Kabarett vom Feinsten geboten. Mit seinem Programm „Ene, mene, muh“ schaffte Schreckenberger den Spagat zwischen Witz und Zynismus. Immer agil und mit ausgeprägter Mimik auf der Bühne präsent, hatte er sein Publikum von Anfang an für die zwei nächsten Stunden fest im Griff . (…)

Dorstener Zeitung | 7.11.2016


TUTTLINGER KRÄHE

1. Jurypreis 2017 THOMAS SCHRECKENBERGER

Politische Kabarettisten sehen meist nicht besonders furchterregend aus. Eher wie aus Schreibstuben entfleuchte Schreibtischtäter. So auch dieses Exemplar. Wenn dieser Mann allerdings sein Mundwerk anwirft, dann wird es ernst und so furchterregend böse, dass einen das reinigende Gelächter unaufhaltsam überkommt wie das Sabbern der pawlowschen Köter beim Anblick von Chappi-Dosenfutter kurz vor Ablauf des Verfallsdatums.

Wer ist so abgefuckt, sich Klaus Kinski und Angela Merkel beim Händchenhalten vorzustellen? Er ist noch viel durchtriebener: Denn er lässt Kinskis Wahnsinn und Furor kurzerhand in den apathischen wie leeren Torso der physikalischen Verfehlung aus der Uckermark fahren. Was dabei herauskommt? Fragen Sie mal Werner Herzog!
Dem nicht genug. Unser Mann packt das Bundestags-Stadl in Shakespeares „Romeo und Julia“ und imitiert und kalauert sich mit High-Speed durch das politische Trauerspiel der hohlen Köpfe und hohlen Phrasen. Großes Kino!

Und wenn er einmal über die Stränge schlägt und seinem Publikum das Lachen im Rachen erfriert, dann hat er es geschafft: den Finger mitten in die gesellschaftlich-politische Wunde gelegt.

Sein politisches Kabarett ist brandaktuell, böse wie intelligent zugleich und darüber hinaus maximal unterhaltsam. Chapeau!

Die Tuttlinger Krähe geht 2017 an Thomas Schreckenberger.

Die Jury: Michael Baur, Rolf Brohammer, Sabine Schürnbrand, Rosa Wagner und David Zapp

| April 2017


GRANDIOSE DIALOGE, PERFEKTE PARODIEN

Thomas Schreckenberger glänzt beim Mainburger „TheaterDonnerstag“

Wenn Lachen die beste Medizin ist, hat das Publikum beim Mainburger „TheaterDonnerstag“ eine Überdosis davon erhalten. Ausnahmslos verließen die Gäste nach dem Soloprogramm des Kabarettisten Thomas Schreckenberger bestens gelaunt den LSK-Saal. Das aktuelle Programm des mehrfach ausgezeichneten Kleinkunstpreisträgers bot Kabarett auf hohem Niveau. (…) Treffsicher und wandlungsfähig, ein glänzender Beobachter und Analyst, der mühelos von Thema zu Thema springt, ohne das Publikum in irgendeiner Weise zu überfordern, das ist Schreckenberger!
Der gelungene Abend bot Kabarett auf hohem Nivieau, grandiose Dialoge und perfekte Parodien. Dafür gab es am Ende langanhaltenden Applaus.

Hallertauer Zeitung | 23.1.2017


POLITISCHES KABARETT - ENDLICH

Als „vielleicht stärkstes Teilnehmerfeld“ überhaupt bei der Tuttlinger Krähe würdigte Stadthallenchef Michael Baur die Beiträge des 17. Wettbewerbs um den renommierten Tuttlinger Kleinkunstpreis

Umso mehr dürfte sich der Gewinner Thomas Schreckenberger (1. Preis) über den hochdotierten Preis freuen! (…) Mit seiner Nominierung wurde endlich wieder intelligentes politisches Kabarett gewürdigt. 4000 € Preisgeld und die von Roland Martin geschaffene Krähe-Skulptur erhielt der 48jährige Stuttgarter für seine zum Teil bitterbösen, makabren Ausflüge in Politik und Gesellschaft: Doch nicht nur als „scharfer Beobachter, der die Finger mitten in die gesellschaftlichen Wunden legt, sondern auch als „hervorragender Stimmenimitator und Parodist“ - da schlüpft der Geist Klaus Kinskis fast schon leifbhaftig in den Körper Angela Merkels - wurde er von der Jury hochgelobt.

Wochenblatt | 11.4.2017


ENE, MENE, MUH – THOMAS SCHRECKENBERGER IN DER LACH- UND SCHIESS

….. Bei all dem erweckt Schreckenberger nie den Eindruck, die Satire neu erfinden zu wollen. „Ene, mene, muh“ ist klassisch pointensattes Politbrettl, angereichert mit treffsicheren Parodien. Die Romeo-und–Julia-Romanze zwischen Merkel und Seehofer mit Kohl und Kretschmann in weiteren Rollen geht dabei ganz besonders tief zu Herzen.


Mathias Heyny in: AZ München | 2.4.2016


SCHARFSINNING UND DOPPELDEUTIG

Scharfsinnig, hintersinnig, doppeldeutig beäugt Thomas Schreckenberger die Gesellschaft. Dann schlägt er zu und trifft mitten ins Schwarze. Sein Vertrauen ist längst dahin. Doch der wortwitzige Übersch(w)all-Kabarettist hinterläßt eine Botschaft, bevor er sein begeistertes Publikum verläßt: „Wir haben die Kunst, damit wir an der Wahrheit nicht zugrunde gehen!“


Acher-Rench-Zeitung | 23.2.2016


KABARETTIST ÜBERZEUGT MIT SCHARFSINN UND WORTWITZ

Th. Schreckenberger begeistert mit seinem Programm in der Klosterschüer. Jede Pointe sitzt.
… Seine Attacken belegt Schreckenberger immer wieder mit Zitaten und perfekten Imitationen. Wenn er in Merklemanie das Gesicht verzog und die Hände zur Raute formte, war ihm die Begeisterung seiner Zuschauer sicher. Das Publikum belohnte mehr als zwei Stunden mitreißende Unterhaltung am Ende mit tosendem Applaus, anerkennenden Pfiffen und Jubelrufen.

Südkurier | 20.1.2016


VERBALER RUNDUMSCHLAG MIT BISSIGEN POINTEN

… So exakt und akkurat er gekleidet ist, so präzise ist sein Umgang mit der Sprache. „Ene, mene, muh – wem traust du?“ heißt sein Programm. Mit Dynamik und sprachlicher Authentizität holt er genüsslich zum Rundumschlag aus: Wem kann man heute schon vertrauen, wo der amerikanische Geheimdienst mehr von uns weiß als die neugierige Nachbarin? Er ruft ein unerschöpfliches Reservoir an Vertrauensverlusten in der Gesellschaft auf: Banken, Börsen, Beipackzettel der Pharmazie, Sinn oder Unsinn der Vorschriften bei der Mülltrennung, Politik. Schreckenbergers meisterhafter Umgang mit der Sprache ist es, der die Zuhörer in Bann zieht. Zugegeben, manchmal bracuht es eine Denksekunde, bevor umso heftiger ein übersprudelndes lachen einsetzt. Unerwartet und eindrucksvoll sind seine verbalen Achterbahnfahrten. Mit exakten Formulierungen, bissigen Pointen und immer wieder überraschenden Wendungen bringt er die Zuhörer zum Jubeln …. mit einem satirischen Bonbon über das bekannteste Beispiel „Liebe“ in der Literatur „Romeo und Julia“ erfreut Schreckenberger zum Schluß. Das Publikum spendete langanhaltenden Beifall nach einem Abend von hohem Unterhaltungswert

Elke Liedtke in: | 11.7.2016


WITZIGE SUCHE NACH VERTRAUEN

… Die zahlreich erschienenen Besucher sind begeistert: In Schreckenbergers zweieinhalbstündigem Programm steckt jede Menge gut beobachtete Wahrheit, verpackt in humoristischen und durchaus tiefgründigen Analysen. … Da mag so manchem Zuschauer ab und an der Atem stocken, doch der gebürtige Heidelberger findet immer wieder die Balance zwischen spitzfindigem Zynismus, der ins Schwarze trifft, und besänftigender politischer Korrektheit. Keine Beleidigung ohne Begründung ist sein Motto. … Alles wird gründlich veräppelt, und das mit geistreich-originellem Witz. Seine elektrisierende Imitation von Angela Merkel, die vom Geist Klaus Kinski befallen wird, ist das Glanzstück des Abends …. Wenn sich die politische Weltbühne momentan zu einem schlechten Scherz voller Gnadenlosigkeit zu entwickeln scheint, ist Kritik an den richtigen Stellen umso wichtiger. Das Resümee dieses gelungenen Abends mit Stimmenimitator und Satiriker Thomas Schreckenberger ist also nicht nur unterhaltender Natur, sondern auch bedeutsam: „Trotz Wahnsinn um uns herum – behalten wir unser Lachen!“

Heilbronner Stimme | 27.6.2016


SCHARFE ZUNGE, ABSURDE GEDANKEN

Hochaktuelle Themen anreißend, bissige Pointen darüber machend, Politiker und Promis parodierend, so ist das neue Programm von Politkabarettist Thomas Schreckenberger … Sein zweistündiges Programm ist ein Feuerwerk von scharfzüngigen Geschichten, absurden Gedanken in Frageform gestellt, und gelungenen Parodien von Merkel, Kohl, Kretschmann, Till Schweiger, Udo Lindenberg und vielen anderen.

Badische Zeitung | 29.4.2016